11 MRRC-ler hatten sich für die Marathonfahrt nach Antalya angemeldet und kämpften gegen widrige Umstände. Wir freuen uns, dass die Marathonfahrt für alle Mitläufer und Mitreisenden ein schönes Erlebnis war und offensichtlich viel Spaß gemacht hat. Dank an Rainer Scherer und Beate Koch für die Organisation.
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Am 06.03.2011 war es wieder so weit. 11 unermüdliche Läufer scheuten die Anreise nach Antalya nicht, um sich der Herausforderung des Marathon oder Halbmarathon zu stellen. Ganz besonderes Lob an unsere Erstläuferin Elisabeth, die sich der Herausforderung des Marathons zum ersten Mal stellte und von Rudi betreut wurde und trotz der anfänglich widrigen Umstände super meisterte. Alle hatten sich auf frühlingshaftes Wetter eingestellt und wurden von strömenden Regen am Start erwischt. Dadurch verzögerte sich der für 9:00 Uhr geplante Start um ca. 15 Minuten, da vom Veranstalter eifrig versucht wurde, das stehende Wasser abzupumpen. Mit einiger Verzögerung ging es dann los und nach einiger Zeit hörte auch der Regen auf. Dafür galt es jetzt sich gegen den Wind zu stemmen, der vom Meer her besonders heftig war und die Kilometertafeln teilweise völlig verweht hatte. Tapfer kämpften alle und jeder erreichte das Ziel. Obwohl Karin und Nicole schon mit Erkältungen angereist waren. Bestzeiten waren da nicht zu erwarten. Eine Altersklassen Siegerin gab es unter den MRRC-lern und Jeanine konnte aufs Treppchen. Karin belegte den 7.ten Platz bei den Damen HM und Alexander den 13 Platz bei den Herrn! Nora und Lars hatten es nicht ganz so eilig und genossen mehr den Ausblick. Nicole belegte Platz 2 in Ihrer Altersklasse und wurde 8.te in der Gesamtwertung! Rainer besiegte den eigenen Schweinehund zum XXXten mal! Als Abschluss meiner Marathon-Zeit mit Platz 20 in der GS Damen bin ich sehr zufrieden. Dank auch an unseren Teamleader Rainer für die gute Betreuung.
 
Mit sportlichen Grüßen
Marie-Louise
Getürkter Lauf

München mit Schauer,
darüber freut sich jeder Bauer.
Antalya mit Regen
darf es eigentlich nicht geben.
Dazu eine Meeresbrise so scharf wie ein Döner
macht Laufen in der Türkei nicht schöner.

Bereits mit nassen Füssen am Start
vor dem Antalya-Museum, das war hart.
Die Start-Formation des MRRC konnte das nicht schrecken,
man sah sie wie Lahmacuns in Regenponchos stecken.
Vorbei am Hadrianstor, den Düden-Wasserfällen bis Lara Beach zum Wenden
mit türkischem Wasser und Bananen in den Händen.

Auch ohne Kilometer-Angaben fanden die MRRC’ler den Weg zurück  –
streunende Hunde begleiteten sie auf dem letzten Stück.
Das Atatürk-Stadion war das Ende der Strecke,
das Hotel – Allah sei Dank – gleich um die Ecke.
Im Hamam waren die körperlichen Strapazen bald vergessen,
man freute sich auf die Abschlussfeier mit feinem Essen.

Eiskalter Raki und heiße Bauchtänzerinnen bis tief in die Nacht,
und am nächsten Morgen – wer hätt’s gedacht:
20 Grad, Sonnenschein und türkisblaues Meer,
die Koffer waren voll, die Geldbeutel leer.
So muss ein Urlaub an der türkischen Riviera sein,
doch die MRRC-Formation flog leider heim.

Nora Reim