Der Helferausflug am ersten Samstag im September, bei strahlendem Sonnenschein (der schönste Tag im Jahr!?), war eine genussvolle Veranstaltung, ohne natürlich die aktive Seite zu vernachlässigen.


Denn: vier Stunden auf der „wilden Isar" zu paddeln bzw. das Boot zu steuern sowie das sich wiederholende Übersetzen des Bootes in den Isarkanal und zurück brauchte schon ein wenig Anstrengung.

Manche kamen sich vielleicht wie im Film „Fitzcarraldo" vor, in dem Klaus Kinski ein etwas größeres Boot als die unseren über den Berg schleppte (kennen wohl bloß die Älteren von uns).
Nach einer längeren Einweisung für Steuerfrauen und -männer, sowie für die Leute an den Paddeln gings bei der Pupplinger Au in die Isar. 6 Boote mit 5 bis 9 MRRClern und der Kapitän des Veranstalters hatten einen herrlichen Spaß beim Anblick der schönen Sonnenanbeter /-innen an den Ufern der Isar, beim Austausch der neuesten Aktivitäten rund um Laufen und Triathleten und der reizvollen Natur. Wenn man sonst nur über die Waldwege der Isar läuft und radelt, sieht man kaum den Charme und Reiz der wunderschönen Natur.

Bei Schäftlarn gabs gegen Mittag eine zünftige Brotzeit und für viele einen kostenlosen Kurs im Barfuss-über-Kieselsteine-Gehen. Die Mittagsruhe vebrachten wir dann im Boot. Die ruhige Isar hat u.a. auch Stefan zum Schwimmen eingeladen.
Später dann, an der Großhesseloher Brücke – beim Übersetzen in den Isarkanal – gingen allerdings auch 2 oder 3 Mitfahrer unfreiwillig ins Wasser (leider dazu keine Fotos). Dieser Umstand hatte natürlich auch was positives. Die Hineingefallenen durften dann das Übersetzen vom einen ins andere Boot üben. Klappte übrigens vorzüglich.

Am der Floßlände hat uns gegen 16.30 Uhr ein Floß mit Blasmusik, Bierfass und johlenden Nichtbajuwaren empfangen. Auch deren äußeres Erscheinungsbild zwingt mich wohl wieder auf die Laufstrecke! Am Ufer hielt der Kapitän seine Lobesrede.
Manche von uns gingen danach noch in den Biergarten (zu den Nichtbajuwaren), Sybille hat noch eine Rückfahrt nach Wolfratshausen organisiert und alle freuten sich aufs kommende HELFENDÜRFEN, da so ein toller Ausflug alle Strapazen vergessen macht.
Danke für das zahlreiche Erscheinen