Schon immer hat mich fasziniert, wie elegant und scheinbar mühelos „Skater“ an uns Klassik-Langläufern "vorbeigezogen" sind. So beschloss ich, es auch einmal zu versuchen.  Nach einer verpassten Anmeldung im letzten Winter meldete ich mich heuer rechtzeitig für einen Skatingkurs an...

Als wir im grauen, regennassen München losfuhren, waren wir skeptisch, ob die Schneeverhältnisse in Lenggries ausreichen würden. Jedoch wurden wir nach einem schönen Sonnenaufgang über der Alpenkette angenehm von den guten Schnee- und Wetterverhältnissen, ebenso wie vom Loipenzustand an der Alten Talstation überrascht.

Nach der Begrüßung der elf Kursteilnehmer durch Arno Schott begann unser Trainer Robert Eiermann mit ersten Übungen zum Aufwärmen (sicheres Stehen, Grundstellung, Gleiten) und dem Erlernen der Skating Grundlagen (Halbschlittschuhschritt, Schlittschuhschritt ohne und mit Stockeinsatz, Doppelstockschub). Dabei sind wir immer wiederein Stück der Loipe hin- und hergefahren, um so die 1:2- und 1:1-Technik systematisch zu erlernen. Robert brachte uns mit vielfältigen Übungendie Kunst des Skatens näher und überraschte mit interessanten Geschichten zur Entstehung des Skatings. Das Skaten bergauf (Führarmtechnik oder Diagonalskating) kostete immens viel Kraft. Hier zeigte sich spürbar, wie wichtig das Erlernen und Beherrschen der Technik ist. Da kam Arno’s heißer Tee zur Stärkung gerade recht. Bei einer Abschlussrunde konnte jeder Teilnehmer die erlernten Techniken und Bewegungsabläufe vertiefen.

Mit einer gemeinsamen Einkehr fand der Kurs nach knapp 3 Stunden einen netten Abschluss.

Vielen Dank nochmals an Arno und Robert.

Karl-Heinz Dunkel