729 Einzelstarter und 88 Staffeln kamen im Juni bei dem Triathlon-Festival in und um Chieming über verschiedene Distanzen ins Ziel.

"Der Blick vom Badestrand in Chieming Richtung Chiemgauer Alpen (Kampenwand,..) ist schon ein Genuss und Frau/Mann vergisst dabei, dass in wenigen Stunden der See uns Starter verschluckt."

sagt Klaus Rettner...

Der Volkstriathlon mit den MRRClern Leonie Rusin, Carina Schauland und Dietmar Martin, die schon am Sa.nachmittag bei herrlichstem Sonnenschein starteten, bildete den Auftakt des Triathlon Wettbewerbes in Chieming.

Die vielen Zuschauer auf dem Weg zur Wechselzone sorgten ebenso für beste Stimmung.

Und während ich mit Maria noch eine Stunde auf dem Rad durch die schöne Landschaft glitt, lief Leonie Rusin als 1. in ihrer AK W25 (4. Frauen Gesamt) durch das Ziel und nur 10 später jubelte auch schon Carina Schauland, über ihren 4. Platz AK W30 (22. Frauen Gesamt).

Dass die Frauen es den Männer nachmachen, beweist die starke Zielzeit von Dietmar Martin, der gut 12 min vor Carina ins Ziel stürmte, und damit den 4. Platz in der AK M 45 und ebenso 22. Männer Gesamt belegte.

 

Zur Wettkampfbesprechung der Kurz- und Mitteldistanzler am Samstagabend hat es dann fürchterlich gestürmt, so dass die Helfer in der engen Wechselzone die Starterbeutel, die Fahrradhelme und wohl auch so manches Rad festhalten mussten. Der Chiemsee wurde zum Meer, das 50 cm hohe Wellen hervorbrachte. Zumindest mir, wurde mulmig. 

Beruhigend dann die Worte der Helfer am Sonntag in der Früh, dass der Chiemsee noch nie so ruhig gewesen sei wie jetzt.

Also dann, als einer von 9 MRRClern ging es um 9:00 Uhr an den Start. Der über Nacht abgekühlte See erlaubte den Neoprenanzug.

Ich weiß jetzt nicht, ob es an meiner beginnenden Sehschwäche lag oder an der Entfernung - die hinterste Boje konnte ich nicht sehen. Der Jugend also hinterher.

Blöd Bloß, wenn ich, und manch andere (schon auf dem Rückweg), von den Kurztriathleten überholten werden. 

Zumindest fand ich mein Rad auf Anhieb. 

Nach 80 Radkilometer - wenn Frau/Mann die Strecke kennt, ist es eine wunderschöne 40 km lange Radstrecke mit einigen Höhenmeter, vielen schnellen Passagen und toller Landschaft. 

Tadellos von den Behörden und den Helfern begleitet wurde ich, als wäre ich der Führende, in der Wechselzone bejubelt.

Schwer dann die Aufgabe, meinen Radparkplatz zu finden.

Endlich laufen - um nach 1 Km vor einer Unebenheit zu stehen. So manche/r meiner Konkurrenten ging hoch. Gehen geht nicht. Bei der 4. Runde ging ich dann auch.

 

Wenn ich dann mal schwimmen kann, dann mische ich meine AK auf. Noch wurde ich 7. von 13. Die Goldene Mitte.

Besser machte es da Maria Hettegger.  Sie wurde AK Siegerin.

 

Schnellster aller MRRCler wurde Philipp Peter, der mit einer Gesamtzeit von 04:07:17 h einen 6.Platz in der AK M 30 belegte.

Alfred Kochanowski in 04:33:24 (7. AK M 45), startete 3 Wochen später in Roth auf der Langdistanz.

Simone Bayer wurde nach 05:14:04 4. AK W 40, und hat wohl mit dieser tollen Zeit den Grundstein gelegt für Ihren hervorragenden Wettkampf 3 später in Roth.

Glückwünsche an Dirk Reich in 05:17:55, 40. Platz AK M 35.

Martina Moll, die mich auf der letzten Laufrunde überholte, sich dann höflichst entschuldigte, mit ein einer Laufzeit von 01:35:00 glänzte und mit 05:23:19 den 4. Platz der AK W 35 belegte.

120 sec später kam Christina Uhl ins Ziel, nach 05.25:19, 5. Platz AK W 35.

Zwischen den beiden Damen reihte ich mich ein - 05:24:53 und Maria Hettegger genügten 05:40:15 für den AK W 55 Sieg.

Sie hätte mit dieser Zeit auch locker den Sieg der AK 50 geholt.

 

 

5 MRRCler waren beim Kurztriathlon am Start. Deren Schwimmstart war 15 min später. So kam es, dass wenige im See, manche auf der Radstrecke mich überholten. 

Neben Sabine Ziegler, die mit 02:49:34 einen super 3. Platz in der AK W 50 belegte, startete noch Tatiana Villalobos Baum - 6. Platz AK W 40, mit 02:58:12.

Martin Thielemann, 15. Platz AK M 40 in 02:32:29 kam 59 sec vor Ralph Friedwagner an Ziel, der mit 02:33:28 den 17. Platz AK M 40 belegte.

Und Martin Cornelius belegte mit 02:44:51 in seiner AK M 45 den 22. Platz.

 

Meine herzlichsten Glückwünsche an Alle.

 

Für manche war das vielleicht schon der Saisonhöhepunkt; Alfred und Simone starteten 3 Wochen später in Roth, und wir machen uns Ende August auf den Weg nach Vichy. Dort wartet ein 70.3 Wettkampf für mich und die Langdistanz auf meine Frau.

 

Allen noch ein glückliches wettkämpfen.