Ein auf eintausend Teilnehmer aufgestocktes Teilnehmerfeld - und fast vierzig MRRC'ler im Ziel - bei unverändert perfekter Organisation und trotzdem familiärem Flair: der Karlsfelder Triathlon direkt am Münchner Stadtrand. Neu: Hier jetzt die Berichte von Bettina Mattes und Daniel Näbrig.

Homepage vom Veranstalter...

MRRC Ergebnisse vom Karlsfeld Triathlon...

Pressebericht...

Bericht von Bettina Mattes

Der Karlsfeld Triathlon war auch dieses Jahr, wie gewohnt, bestens organisiert. Als kleine Änderung war die Wechselzone nicht mehr im Stadion, sondern auf einem Fußballplatz zwischen See und Zufahrtsstraße. Daher war der Weg vom Schwimmen zur Wechselzone nun angenehm kurz.

Die Umkleiden sind nun in der neuen riesigen Tribüne im Stadion: alles neu, sauber und schön.

In Karlsfeld war das Tragen des Neos interessanterweise erlaubt, da der See "nur " 21,6 Grad aufwies. Nachdem ich eh nur auf der Sprintdistanz unterwegs war, lohnte sich der jedoch nicht und ich genoß das angenehm  erfrischende Naß quasi pur.

Das Schwimmen ist auf der Sprintdistanz auch ein ziemliches Getümmel, so dass ich zunächst gar nicht richtig in den Rhythmus kam. Erst auf der letzten Seite des zu schwimmenden Dreiecks gings richtig gut und ich konnte noch ein paar überholen.

Das Radstrecke ist zwar bekanntermaßen nicht die allerspannendste, aber man kann sich die Zeit gut mit Beobachten der Entgegenkommenden vertreiben. Leider waren sogar auch auf der Sprintdistanz einige Pulks zu sehen und auch mal der Pfiff des Wettkampfrichters zu hören. Interessant war das zu besichtigende Equipment: vom Hightech-Triarad bis zum Einkaufsradl war alles da.

Laufen war, wie auf allen Wettkämfen am Sonntag, eine heiße Sache. Umso  belebender die von den Nachbarn im Wohngebiet bereitgehaltenen Gartenduschen.

Im Ziel gabs wieder hervorragenden Kuchen uvm. Als Finisher-Geschenk gabs ein Sonnencäppi und einen Schirm mit dem Karlsfeld-logo. Insgesamt wars wieder sehr schön.

Bericht von Daniel Näbrig

Für mich begann der Tag sehr früh da ich erst 160km anreisen hab müssen. Zudem war dies Premiere und mein erster Triathlon über die olympische Distanz und das genau am Sonntag vor zwei Wochen anstehender Prüfungszeit in der Hochschule.

Nach Ankunft und ziemlichen Zeitdruck aber alles super geloffen und aus meiner Sicht top Organisation. Ich war gerade fertig mit einchecken und Sachen herrichten als ein Blick auf die Uhr schon kurz vor Neun anzeigte. Um zehn nach sollte ich im Wasser sein, folglich keine Chance mehr mich warm zu machen. Dafür sorgte dann aber schon das heiße Wetter und das warme Wasser. Kälteschutzanzug bzw. bei vielen die Schwimmhilfe war erlaubt aber ich persönlich fand es ziemlich heiß und musste auch immer wieder Wasser reinlassen um nicht gekocht zu werden. Am Start nicht gleich die perfekte Linie und nicht den direktesten Weg zur ersten Boje gefunden aber mit solider Zeit aus dem Wasser. 

In der Wechselzone den Grillanzug aus und ab aufs Rad. Gefahren wurde auf komplett abgesperrter Bundesstraße. Da bei mir nicht mehr als einem knapp 38er Schnitt drin war überholten mich öfters den Teer schneidende High-End Zeitmaschinen mit weit über 40km/h. Auch hier dank der vielen Helfer alles für jeden total übersichtlich. Nach dem treten zurück in die große Wechselzone die dieses Jahr anscheinend näher am See neben dem Kunstrasenplatz lag. Beim anschließenden Laufen merkte man die Hitze erst richtig. Ohne die vielen Wasserduschen und Schwämme wäre man als nicht Hitzeläufer bestimmt ziemlich eingegangen. In der zweiten Laufrunde noch ein paar Plätze gutgemacht die man sich beim Radfahren nehmen hat lassen und ab ins Ziel.

Alles in allem ein schöner gut organisierter Wettkampf mit solidem Endergebnis.