Der Großglockner-Berglauf verzeichnete mit 905 Startern eine neue Rekordbeteiligung. Mit dabei war Arno Schott und erreichte auf der sehr selektiven Strecke (12670 Meter bei 1494 Höhenmetern) den 561. Platz (in der AK60 unter 26 Teilnehmern den 11.Platz) mit 2.09.50 Anbei ein kurzer Erlebnisbericht:

 

Nachdem es in der Nacht noch regnete herrschten gute Laufbedingungen. Im Ziel waren es 9 Grad.

 

Die Strecke führte ca. 1 km flach, dann ansteigend 165 Höhenmeter auf Asphalt zu km 3. Dort gings dann auf einem Fahrweg 270 Höhenmeter in Kehren (teilweise bis zu 28% steil) zur 1. Verpflegung bei km 4. Weiter zuerst über Almwiesen, dann  auf einem schmalspurigen wurzeldurchsetzenden Wanderpfad bergauf und bergab über Brücken und durch Schluchten. Dann weiter über Fels- und Holzstufen und steilen Bergpfaden. Es folgte dann eine flachere Passage, zwei kurze Anstiege bevor es 150 Höhenmeter bergab Richting Margaritzenstausee ging. Danach gings wieder die 150 Höhemeter hoch  zum  Sandersee. Über felsige Passagen und eine Hängebrücke gings dann zum Rande des ewigen Eises der Pasterze, und über Geröll zum letzten Verpflegungspunkt. Für den Panaceo-Endspurt liegen hier Zeitmatten aus. Auf 800 Meter sind dann auf ca. 350 Holz- und Steinstufen noch 250 Höhenmeter zu bezwingen. Die ziehen sich allerdings wie Kaugummi.

Fazit: einer der schönsten Bergläufe.

Auf der Internetseite www.grossglocknerberglauf.at ist unter Streckenprofil eine ausführliche Beschreibung mit vielen schönen Fotos zu finden.