Am 15.5.2011 fand der Grand Prix von Bern statt, ein 10 Meilen Rennen in der Schweizer Hauptstadt, ein Wettkampf in einem etwas anderen Format.

Der Grand Prix bezeichnet sich selbst als „die schönsten zehn Meilen der Welt“, wobei er damit nicht ganz unrecht  hat.

Bern ohne Regen
Auf der einen Seite gibt es in Europa einfach äußerst wenige zehn Meilen Rennen und auf der anderen Seite ist Bern einfach wahnsinnig schön.
Die Strecke ist, wie Bern, sehr hügelig und verzeichnet auf den gut 16 Kilometern ca. 200 Höhenmeter. Läuft sich allerdings sehr angenehm und abwechslungsreich, dazu kommt eine ziemlich perfekte Organisation der gesamten Veranstaltung.
Für einen der größten Schweizer Läufe wird ein Aufwand betrieben wie für einen Marathon, angefangen von der ermäßigten Bahnfahrt, Wertsachenaufbewahrung, über Pacemaker, Duschen, Zielzeitsms und vieles mehr.
Nur für das Wetter konnte der Veranstalter nichts, da der Start erst um 16 Uhr war und es in den letzten sieben Jahren immer sehr sommerlich war, galt meine größte Sorge eher einem Hitzerennen.

Zwei Stunden vor dem Start hat es angefangen zu gewittern und es goss aus allen Kübeln. Die Saison begann damit genauso wie im letzten Jahr beim Erdingtriathlon, wunderbar. Der starke Regen hat aber nicht viele Teilnehmer von einem erfolgreichen Finish abgehalten, von gut 28.000 gemeldeten Starten sind 25.000 in das Ziel gekommen. Selbst die zahlreichen Zuschauer und Bands haben dem Regen getrotzt.

Abschließend lässt sich sagen, dass ein 10 Meilen Wettkampf mal eine ganz andere Hausnummer ist, kein harter 10er aber auch kein Halbmarathon.
Der 30. Berner Grand Prix war und ist jede Reise auf jeden Fall wert und ruft nach einer Wiederholung.

Mehr Infos unter:
http://www.gpbern.ch