Ironman 70.3 St. Pölten, Österreich

Ein Bericht von Marcus Almeling

Der Start des Ironman 70.3 St. Pölten war für Sonntag 22. Mai um 7.00 Uhr angesetzt. Demnach war eine Anreise bereits am Vortag erforderlich. Nach 3 1/2 h war St. Pölten von München aus erreicht und bei sonnigen 28 Grad hieß es zunächst erst einmal über eine geschlagene Stunde in der prallen Sonne Schlange stehen, um an die Startunterlagen zu gelangen. Was genau dort so lange dauerte war für viele der Athleten unerklärlich, denn eigentlich war nur ein Start-Tütchen abzuholen. Immerhin konnte das Rad noch bis 18.30 Uhr in der Wechselzone abgegeben werden.

Der Wettkampftag selber begann  um 7.00 Uhr mit dem Start der Profis. Im Anschluss wurden in insgesamt acht Startwellen mit Abständen von 10 bis 15 Minuten die Altersklassen gestartet.  Die 1.9 KM des Schwimmteils waren auf zwei See aufgeteilt, welche mit einem 200m langen Landgang verbunden wurden. Im Anschluß ging es durch die lang gezogene Wechselzone aufs Rad. Da die Wechselzone aufgrund einer Baustelle gegenüber den Vorjahren etwas verlegt werden musste, waren sowohl der Rad- als auch der Laufteil des Wettkampfes ein wenig länger als im Jahr zuvor. Der erste 20km Abschnitt auf dem Rad fand auf der brettebenen und voll gesperrten Autobahn statt. Ein besonderes Erlebnis mit dem Rennrad auf die Autobahn aufzufahren ohne eine Verkehrsmeldung auszulösen. Im Anschluss wurde der Kurs etwas welliger, gefolgt von einem weiteren Flachstück entlang der Donau. Der erste Versorgungsstand war bei KM 30 und der nächste bei knapp 70km erreicht. Vor dem zweiten Versorgungsstand galt es jedoch den 8,5 km langen Anstieg (350 hm) nach Gansbach zu bewältigen. Der ein und andere Athlet hatte hier wohl schon seine Mühe. Die meisten entledigten sich vor dem Anstieg am Fuß des Berges auch noch ihrer Trinkflaschen um unnötiges Gewicht einzusparen, wie man unschwer am großen Haufen der Plastikflaschen erkennen konnte. Nachschub erhielt man ja weiter oben. Nach gut 90 KM ging es wiederum in die Wechselzone, um zum  abschließenden Halbmarathon zu starten. Für diesen waren zwei Runden bei knapp unter 30 Grad auf einer sehr sonnigen Strecke zu bewältigen. Der Veranstalter tat jedoch mit einer Vielzahl von Versorgungsständen sein möglichstes um für Verpflegung und auch Abkühlung zu sorgen. Die mit rund 1000 Zuschauern besetzte Zielarena wurde während des Laufes insgesamt 3-mal durchlaufen und die Stimmung war von mal zu mal eindrucksvoller, wohl auch, weil die persönliche Wahrnehmung der Zielankunft freudig entgegensah.

Insgesamt eine gelungene Veranstaltung mit einigen Weltklasse-Athleten und rund 1.800 weiteren Finishern am Start.

Die MRRC Ergebnisse können sich sehen lassen:

Gesamt

AK

Name

Jg.

Verein/Ort

Klasse

Swim/Rg.

Bike/Rg.

Run/Rg.

Gesamt

158

26

Almeling Marcus

74

MRRC Muenchen

M-35

0:29:52/77.

2:31:03/146.

1:42:34/329.

4:49:45,7

197

36

Huemmerich Frank

73

MRRC Muenchen

M-35

0:30:04/93.

2:35:53/283.

1:39:30/250.

4:53:20,7

766

148

Robold Christopher

81

MRRC Muenchen

M-30

0:35:10/498.

2:39:54/438.

2:04:36/1115.

5:30:51,3

1309

235

Kochs Alexander

80

MRRC Muenchen

M-30

0:36:42/685.

2:47:19/761.

2:32:38/1640.

6:05:57,0